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„Corona Best Practices“: secuvera GmbH im Interview

In dieser Blog-Reihe interviewen wir Arbeitgeber, die aus Sicht ihrer Mitarbeitenden die Corona-Krise besonders gut bewältigen. Was machen diese Unternehmen anders? Tobias Glemser, Geschäftsführer von secuvera gibt uns Einblick in die „Corona Best Practices“ seines Unternehmens.

Was hilft Ihnen dabei, agil auf die Corona-Krise zu reagieren?

Technisch haben wir Ende Februar/Anfang März uns selbst auf den Prüfstand gestellt und durften festhalten: Wir hätten alles, was wir brauchen, um vollständig ins Home-Office zu wechseln. Auf unsere Dienstleistungen bezogen haben wir Strukturen, die es uns ermöglichen Herausforderungen frühzeitig zu thematisieren und schnell Informationen auszutauschen. Am Freitag, den 13. März – dem Tag der Lockdownentscheidung – war uns klar, dass viele Firmen durch schnell eingeführte Lösungen vor sicherheitstechnischen Herausforderungen stehen werden. Also haben wir uns die Frage gestellt: Wie können wir uns jetzt auf die Cyber Security im Home-Office fokussieren? Welche Expertisen können wir bündeln? Innerhalb von einem Tag haben wir den „Home-Office Quick-Check“ als neue Dienstleistung entwickelt, mit der Unternehmen schnell und kostengünstig neu eingeführte Lösungen prüfen lassen können!

Welche Maßnahmen helfen Ihnen am stärksten und wie wurden sie entwickelt?

Es ist mir wichtig, meine Kollegen dafür zu sensibilisieren, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Erwartungen an die Kommunikation im Home-Office haben. Wie viel Zeit habe ich für eine Antwort, bevor bei meinem Kollegen der Eindruck entsteht, ich würde nicht arbeiten? Hier habe ich in Info-Mails auch entsprechende Artikel verlinkt. Als Team werden wir diesbezügliche Erwartungshaltungen noch klären.

Die wöchentlichen „Sync“-Termine sind wohl die stärkste Maßnahme. In diesen Terminen gehe ich jede Woche mit jedem Mitarbeitenden folgenden Fragen durch:

  1. Wie nimmst du die Erreichbarkeit deiner Kollegen wahr?
  2. Welche Abweichungen und Herausforderungen gibt es in der Kundenarbeit?
  3. Wie ist aktuell deine persönliche Auslastung?
  4. Wie geht es dir und wie kommst du mit dem Lockdown zurecht?

Dieses Ritual hilft uns dabei, in dieser ungewöhnlichen Situation wichtige Bedarfe sehr zeitnah zu erkennen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen abzuleiten. Einen Kollegen in Quarantäne haben wir beispielsweise dadurch unterstützen können, dass wir ihn mit Nahrungsmitteln versorgt haben.

Darüber hinaus haben wir in unserem Kollaborationstool Wire einen virtuellen Pausenraum eingerichtet, der spontane Zusammenkünfte ermöglicht. In unserem firmeninternen Wiki habe ich für das Thema Corona noch in der ersten Märzwoche einen eigenen Seiteneintrag erstellt, um fortlaufend über Neuerungen informieren zu können.

Welche Erkenntnis konnten Sie aus der Corona-Befragung ziehen?

Natürlich haben wir nicht bei allen abgefragten Punkten die hundertprozentige Zustimmung erreichen können – selbst, wenn unsere Ergebnisse sehr gut ausgefallen sind. Eine interessante Erkenntnis war, dass wichtige Informationen offenbar mehrfach und auf verschiedenen Kanälen kommuniziert werden sollten. Stellenweise ist eine wiederholte Kommunikation einfach notwendig und vielleicht sogar unabdingbar.

Was lernen Sie in der Krise über sich und Ihre Kultur?

Ich merke weiterhin, dass direkte Kommunikation, Nahbarkeit und Erreichbarkeit der Vorgesetzten extrem wichtig sind! Dazu gehört es auch, Bedenken ernst zu nehmen und sich die Zeit zu nehmen, über diese zu reden. Glücklicherweise ist die Flexibilität von Seiten der Kunden und aller Mitarbeitenden jetzt höher. Die Aussage „bei Corona hat es ja auch funktioniert“ wird ein geflügeltes Wort werden. 

Glauben Sie, dass die Corona-Krise Ihre Unternehmenskultur nachhaltig beeinflusst? Und wenn ja, wie?

Die Akzeptanz für Home-Office ist sicherlich gestiegen. Das finde ich toll! Die Kollegen und auch ich machen gerade die Erfahrung „hey wir sind alle, im Home-Office und wir arbeiten trotzdem – auch miteinander“. Das größte Spannungsfeld ist sicherlich dann gegeben, wenn Kinder zu Hause sind. Hier konnte ich meinen Kollegen aus eigener Erfahrung Tipps geben. Gerade mit Kindern ist es wichtig, sich die Frage zu beantworten „Wie können wir aufeinander Rücksicht nehmen?“, um dann gemeinsam Regeln aufzustellen. Diese Regeln müssen natürlich erstmal getestet und gemeinsam verbessert werden. Meine Botschaft an Eltern im Home-Office ist: Macht euch locker! Wenn ein Kind im Hintergrund rumläuft – hat auch der Kunde da Verständnis für. Niemand wird sagen „das geht ja gar nicht“; Deutschland ist durch die Krise fehlertoleranter geworden.

 

 

Weitere spannende Corona Best Practices finden Sie hier:


Corona Best Practices viadee
        

Gastbeitrag: Wie wir unsere Arbeitswelt
in Krisenzeiten neu gestalten



Corona Best Practices Claneo

 
„Corona Best Practices“: Claneo GmbH im Interview


Corona Best Practices QUNIS

 
Gastbeitrag: Business as (un)usual – QUNIS macht’s vor

 

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