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Gesundheit im Home Office – Wie können Unternehmen mit effektivem Gesundheitsmanagement unterstützen?

Wie können Unternehmen mit effektivem Gesundheitsmanagement unterstützen?

Der gemeinsame Arbeitsalltag im Büro scheint in weite Ferne gerückt. Aktuelle Studien zeigen, dass ArbeitnehmerInnen im Home Office aufgrund der räumlichen Distanz zur gewohnten Arbeitsumgebung und fehlender persönlicher Kontakte, zunehmend über auftretende Stresssymptome, psychische Belastung und gesundheitliche Beschwerden klagen.


Neulich habe ich mit einem Freund telefoniert. „Im gesamten letzten Jahr bin ich nur drei Tage im Büro gewesen“, erzählt er. „Am Wochenende sind wir mit dem Fahrrad am Bürogebäude vorbeigefahren. Da kam in mir geradezu ein Trauerschmerz auf… Oh Mann, Home Office macht mich langsam echt fertig!“ Seit Monaten höre ich immer häufiger von Menschen, die vornehmlich im Home Office arbeiten, dass nicht nur die Arbeitsqualität und Motivation, sondern auch ihre Gesundheit leidet. Die Gründe hierfür sind zahlreich und nahezu immer deckungsgleich:

  • Die Arbeitsplatzausstattung ist nicht optimal und gesundheitsförderlich (unpassende Lichtverhältnisse, Arbeitsort- und mittel, fehlende ergonomische Sitzmöglichkeiten, Raumbedingungen, Platzmangel, Geräuschpegel etc.)
  • Die Rahmenbedingungen sind belastend und verursachen Stress (Führungskräfte können nicht auf Distanz führen, Selbstorganisation ist nicht eingeübt, Prozesse und Strukturen sind nicht auf Remote Work eingestellt, die technische Ausstattung und Funktionalität ist nicht optimal oder das vornehmlich digitale Arbeiten überfordert.)
  • Die Beziehungen sind schwächer geworden (Führungskräfte überregulieren die Kontrollmechanismen und bieten keine ausreichende Unterstützung, soziale Kontakte und strukturelle Bindungen fehlen, die Kaffeeküchen-Gespräche fallen weg, neue Mitarbeitende lernt man kaum kennen etc.)
  • Zusätzliche Belastungen treten auf (Home Schooling und veränderte Betreuungszeiten binden, durch flexible Arbeitszeitgestaltung geht der Tagesrhythmus verloren, die Arbeitszeiten dehnen sich aus und die gesundheitsförderliche Abgrenzung durch Arbeitswege fällt weg, Arbeit und Privates lassen sich schwer trennen, ein Ausgleich durch Freizeitaktivitäten ist stark eingeschränkt etc.)

Wenn Home Office das Wohlbefinden verringert

Durch die veränderten und herausfordernden Arbeitsbedingungen kommt es immer häufiger zu gesundheitlichen Beschwerden bei Mitarbeitenden. Die PräDiTec-Studie des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT zeigt auf, welche negativen Auswirkungen vermehrter digitaler Stress auf die Produktivität, Arbeitszufriedenheit und Bindung an den Arbeitgeber hat. Eine unausgeglichene Work-Life-Balance erhöht das Burn-out Risiko.
Bereits nach einigen Monaten im Home Office, so die ConMendo Studie, klagt über ein Drittel der befragten ArbeitnehmerInnen über körperliche Beschwerden, eine spürbare Entgrenzung von Beruf und Privatem sowie einen fehlenden Arbeitsplatz zum produktiven Arbeiten - speziell in einer Kombination mit Kinderbetreuung und Home Schooling. 72% beklagen zudem die fehlende persönliche Nähe zu den KollegInnen.
Es braucht also dringend hilfreiche Maßnahmen und Unterstützungsangebote, um dieser Entwicklung entgegen wirken zu können.
Andernfalls wird es zu Leistungsabfall, Ausfalltagen, Langzeiterkrankungen und Kündigungen kommen. Gesundheitsförderung anbieten, auch im Home Office, bedeutet nicht nur Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden zu tragen, sondern auch wirtschaftlichen Schaden abzuwenden, den der „Kostenfaktor Krankheit“ bei Unternehmen verursacht.
Es gibt zahlreiche Arbeitgeber, die bereits ausgezeichnete Maßnahmen initiiert und Hilfsmittel zur Verfügung gestellt haben. Hier ist jedoch aufgrund der sich stetig ändernden Bedingungen ein regelmäßiges Update notwendig.
Nach wie vor fehlt es aber vielen Unternehmen an entsprechenden Konzepten und Know How, ihre ArbeitnehmerInnen zielgerichtet zu unterstützen, damit die Gesundheit der Mitarbeitenden auch und gerade im Home Office bewahrt bleibt. Oftmals ist der individuelle Bedarf der Mitarbeitenden in der dezentralisierten Situation schwer zu ermitteln. Strukturen, Prozesse und Branchenspezifika sind universell und eine „One size fits all“-Methode nicht zielführend. Vielmehr sind Unternehmen jetzt gut beraten, ein nachhaltiges betriebliches Gesundheitsmanagement zu implementieren.

Unterstützung bei Analyse der Belastungen und Ableitung von hilfreichen Maßnahmen

Seit 2017 bietet Great Place to Work® bereits die Befragung „Gesund Arbeiten“ an. Durch eine Bewertung von 40 Aussagen werden Belastungsfaktoren sichtbar. Die Befragung ist wissenschaftlich getestet und erfüllt die Qualitätsgrundsätze der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) und der ISO Norm 10075-3. So ist die Befragung als orientierendes Verfahren für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung (GB Psych) nach §5 ArSchG verwendbar.
Nun haben sich aber zahlreiche Bedingungen der Arbeit in den letzten Monaten zum Teil grundlegend verändert. Personalverantwortliche spüren, dass man auch kurzfristig Mitarbeitende unterstützen muss. Zudem ist es geboten, eine bereits durchgeführte Analyse im Rahmen der GB Psych zu aktualisieren (GDA).
Great Place to Work® unterstützt Unternehmen bei der Analyse der vorliegenden Belastungen und bei der Ableitung von passenden und hilfreichen Maßnahmen. Im Paket „Befragung & Beratung: Gesundheit im Home Office“ erhalten Unternehmen hilfreiche Tools, um in einem kompakten Prozess zu effizienten Lösungen zu kommen.


„Befragung & Beratung: Gesundheit im Home Office“

  1. Beratungsgespräch mit allen Projektbeteiligten zum Prozess, Klärung der gemeinsamen Ziele ggf. Berücksichtigung der bestehenden Gefährdungsbeurteilung psych. Belastung, Abstimmung zu evtl. gewünschter Ergänzung der Kurzbefragung.
  2. Individuelles Informationswebinar (15 min.) für alle Mitarbeitenden als vorbereitende Unternehmens-kommunikation; nutzbar für das Intranet.
  3. Online-Kurzbefragung „Gesundheit im Home Office“ (ca. 5 min. Bearbeitungsdauer) über das Software-as-a-service-Tool Emprising.
  4.  Insight Session mit einem Consultant von Great Place to Work® zur Präsentation der Ergebnisanalyse.
  5.  Vierstündiger Workshop mit den Projektbeteiligten (empfehlenswert auch unter Einbezug von Mitarbeitenden – insg. maximal 10 Personen) zur Ableitung von passenden Maßnahmen zur Belastungsreduktion, Vorstellung ausgewählter Best Practices und Beratung bei der Ausgestaltung der Einzelmaßnahmen.
  6. Erstellung einer Dokumentation (nutzbar für die Gefährdungsbeurteilung psych. Belastung nach §5 ArSchG).

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Zurück in die Zukunft?

„Ja, schauen wir mal, wie sich das in den kommenden Monaten entwickelt. Ich denke ich bleibe weiterhin so zwei oder drei Tage zuhause, wenn ich kann“, philosophiert der Freund. „Aber wer weiß genau, wann das ist und was dann möglich ist… So wie jetzt kann es nicht bleiben! Das macht mich echt krank!“

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